Wie kommt es zum Erhärten des Produktes?

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Die Moleküle wechseln ,chemisch gesehen, ihren Platz und verbinden sich miteinander, wodurch die Molekülketten entstehen. Je schneller sie sich bewegen (erhärten) , desto mehr Wärme geben sie ab. Zu den Gelen werden so genannte „Fotoinitiatoren“ gegeben. Das sind chemische Verbindungen, die unter dem UV- Einfluss die Reaktion der Erhärtung auslösen.

Manche Gele sind reicher an solchen chemische Verbindungen. Meistens brauchen gerade diese schwächeres Licht. Andere Gel Arten beinhalten weniger solche Verbindungen . Sie sind ärmer an Fotoinitiatoren und brauchen stärkeres Licht (9 Watt), um zu erhärten. Sie sind auch elastischer und vergilben nicht unter dem UV-Einfluss.

Je dicker die Gel Schicht ist, desto mehr Wärme wird abgegeben. Gleiches passiert mit dem Acryl, das nicht vorgesehene Menge an Flüssigkeit (Liquid) enthält - zu viel Nässe. (Das Acryl härtet langsamer aus, was nicht so spürbar ist).

Bei Gelen ist es möglich den Erhärtungsprozess zu verlangsamen, indem man die Hand für 3 Sekunden ins Licht hält und sie wieder für 3 Minuten aus dem Licht nimmt. Dieser Vorgang soll man 2-3 Mal wiederholen und danach die Hand unter dem Licht lassen. Die Kundinnen werden immer gebeten, die Hand auf die UV-Lampe zu legen, weil das Halten der Hand vor der UV-Lampe die Nägel dem Einfuß von UV-Strahlen aussetzt.

Tipp: je dünner der Nagel ist, desto intensiver spürt der Finger die Wärme unter dem Nagel. Es ist besser, eine dünnere Gel Schicht auf den Nagel aufzutragen, weil das Gel sich dann weniger zusammenzieht und besser aushärtet.

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